Installation
Installation unter Debian
Beschreibung:
die installation ist so einfach, wie sie für einen Tunnel noch nie da gewesen ist.
Einfach paket installieren, fertig.
Das automatische starten des Tunnels wird mit post-up befehlen in der Netzwerkkonfig realisert..
keine unnötigen startscripte etc.
Und das beste auch noch einfach für ansible bau bar.
Installation:
Das paket n2n und falls man später benötigt das Paket bridge-utils
apt install n2n bridge-utils
Das Routing sollte in der sysctl auch aktiviert sein, wenn ip routing und nicht Layer 2 benötigt wird
nano /etc/sysctl.conf
Inhalt am Ende anfügen
net.ipv4.ip_forward=1
net.ipv6.conf.all.forwarding=1
nun anwenden
sysctl -p
Das wars schon.
Inbetriebnahme
Server starten
n2n besteht aus einem Server Dienst der nur listener ist, möchte man das der Server also da wo der Listener ist auch ein VPN Teilnehmer wird, braucht er auch eine Verbindung (edge Client)!
Dieser listener wird supernode genannt
Server starten, mit nohup bringen wir das ding in den Hintergrund dann den Pfad zu supernode -l gibt den port an. Dann geben wir das ganze auch noch in eine logfile, damit wir darin wenn nötig debuggen können
nohup /usr/bin/supernode -l {{ supernode_port }} > /var/log/supernode.log 2>&1 &
Beispiel:
nohup /usr/bin/supernode -l 5555 > /var/log/supernode.log 2>&1 &
Damit läuft der Listenener auch schon.
um den Server zu beenden den Prozess einfach killen mit pkill
pkill supernode
In einer /etc/network/interfaces würde das ganze so aussehen. Sobald das interface up ist, startet der Server.
Wird das interface beendet wird der server gekillt
auto enp6s18
iface enp6s18 inet static
address 192.168.178.138
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.178.1
dns-nameservers 8.8.8.8 8.8.4.4
post-up nohup /usr/bin/supernode -l 5555 > /var/log/supernode.log 2>&1 &
pre-down /usr/bin/pkill supernode
Verbindungen aufbauen
mit dem prgramm edge, hier die Parameter
/usr/sbin/edge -r -d <netzwerkdevicename> -c "layer2" -k "meinultrageheimespasswort>" -a vpn-seite-ip -l "supernodehost:supernodeport" -f > /var/log/n2n_edge
Parameter:
-r das routen automatisch erstellt werden sollen
-d wie das netzwerkdevice heißen soll, dies wird mit ip a angezeigt. wir nennen es einfach n2n0
-c community namen muss bei allen teilnehmern gleich sein, die in eine gruppe sollen
-k das super sicher hash passwort um so länger um so besser, muss auch bei allen gleich sein, die in eine gruppe sollen
-a die eigen interne ip des vpn adapters
-l dieip/hostname des supernode:denport des supernodes
-f soll im fordergrund laufen
> /var/log/n2n_edge ausgabe in log file
Hier der ganze Befehl
/usr/sbin/edge -r -d n2n0 -c "layer2" -k "supergeheimespasswort" -a 10.10.2.1 -l "167.235.xxx.xxx:5555" -f > /var/log/n2n_edge
Und schon baut er eine Verbindung zum supernode auf
am zweiten client der gleiche befehl nur die ip ist anderns, beispiel
/usr/sbin/edge -r -d n2n0 -c "layer2" -k "supergeheimespasswort" -a 10.10.2.2 -l "167.235.xxx.xxx:5555" -f > /var/log/n2n_edge
mit ip a hier vom zeiten client sieht man die netzwerkkonfig:
n2n0: <BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP> mtu 1400 qdisc fq_codel master br0 state UNKNOWN group default qlen 1000
link/ether 4a:30:8d:45:50:db brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
inet 10.10.2.2/24 brd 10.10.2.255 scope global n2n0
valid_lft forever preferred_lft forever
inet6 fe80::4830:8dff:fe45:50db/64 scope link
valid_lft forever preferred_lft forever
Nun sollten wir in der lage sein, 10.10.2.1 anzupingen.
Mit dem Befehl
/usr/bin/pkill edge
Können wir die Verbindung wieder beenden
Verbindung über die interfaces mittels post-up Sektion starten
auto enp6s18
iface enp6s18 inet static
address 192.168.178.138
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.178.1
dns-nameservers 8.8.8.8 8.8.4.4
post-up /usr/sbin/edge -r -d n2n0 -c "layer2" -k "meingeheimespasswort" -a 10.10.2.2 -l "167.235.xxx.xxx:5555" -f > /var/log/n2n_edge
pre-down /usr/bin/pkill edge
Damit ist die Grundlegende installation abgeschlossen
N2N Interface an eine Brücke kleben
Beschreibung:
Der sinn eines layer 2 Tunnels ist das der Ganze Netzwerkverkehr geroutet wird, also kein ip sondern ethernet frame.
Damit aber unser vpn interface auch irgendwo raus kann und nicht nur im tunnel gefangen ist, erstellen wir eine Brücke mit einem normalen interface, also das was irgendwo raus kann und unser n2n0 interface mit dran.
Das auf beiden seiten. und schon haben wir Sinnbildlich ein Netzwerkkabel von A nach B gelegt, übers Internet natürlich.
Inbetriebnahme
Das Paket bridge-utils haben wir schon installiert.
Auch hier packen wir das wieder in unsere interfaces Datei.
Wir erstellen eine neue bridge und packen an diese bridge unseren verbindungsaufbau und wenn das unser Server ist auch den supernode.
Denn erst wenn die Bridge fertig ist erstellen wir den tunnel und assignen ihn. Wir können den n2n0 Tunnel nicht sofort in der config mit dran packen, denn er existiert noch nicht, aber die Netzwerkkarte schon.
Beispiel interfaces:
Erläuterung:
Ein bridge ist wie eine Netzwerkkarte.
hier bekommt sie unsere Adresse die die Netzwerkkarte sonst hätte samt gateway netmask dns
Unter bridged ports wer hätte es gedacht stehen nachher die devices. Unsere Netzwerkkarte und das n2n0 Device
Wir tragen aber nur die echte Netzwerkkarte ein.
Die anderen Befehle kennen wir schon, ist das device up dann supernode erstellen, sollte es der supernode server sein.
(hier ist es der Fall)
im pre-down den supernode wieder killen
im post-up die edge verbindung herstellen
und nun kommt das neue, nachdem die edge verbindung hergestellt wurde, mittels brctl die n2n0 device zur bridge hinzufügen
im predown das interface von der brücke wieder entfernen.
Dann zu guter letzt edge killen.
Schon haben wir unsere n2n0 device an eine brücke gepackt mit einem anderen netzwerkinterface
auto eth0
iface eth0 inet manual
auto br0
iface br0 inet static
address 167.235.xxx.xxx
netmask 255.255.255.255
gateway 172.31.1.1
dns-nameservers 8.8.8.8 8.8.4.4
bridge_ports eth0
bridge_stp off
bridge_fd 0
bridge_maxwait 0
post-up nohup /usr/bin/supernode -l 5555 > /var/log/supernode.log 2>&1 &
pre-down /usr/bin/pkill supernode
post-up /usr/sbin/edge -r -d n2n0 -c "layer2" -k "7473535ghbfdsAq!" -a 10.10.2.1 -l "167.235.xxx.xxx:5555" -f > /va>
post-up /bin/sh -c "brctl addif br0 n2n0"
pre-down /bin/sh -c "brctl delif br0 n2n0"
pre-down /usr/bin/pkill edge
bei einem layer 2 tunnel interessieren uns die ips auch nicht.
Denn eijn layer 2 tunnel kann gleichgestellt werden wie ein switch.
Die netzwerkports die mit der Brücke verbunden sind , sind die buchsen vom switch.
Würde man eine dritte verbindung noch von irgendwo anders aufbauen, können alle 3 Standorte miteinander kommunizieren als wären sie an einem switch.
Fertig.
Wekzeuge zum Überprüfen des status:
arping:
Augabe:
Unicast reply from 78.47.xxx.xxx [FA:B6:CE:7E:64:D5] 21.255ms
Unicast reply from 78.47.xxx.xxx [FA:B6:CE:7E:64:D5] 20.561ms
Unicast reply from 78.47.xxx.xxx [FA:B6:CE:7E:64:D5] 3.325ms
Unicast reply from 78.47.xxx.xxx [FA:B6:CE:7E:64:D5] 4.039ms
Unicast reply from 78.47.xxx.xxx [FA:B6:CE:7E:64:D5] 2.805ms
Unicast reply from 78.47.xxx.xxx [FA:B6:CE:7E:64:D5] 4.669ms
wie wir sehen ist das die MAC Adresse des ersten Adapters, aber wir haben das doch eigentlich auf enps19 gelegt,
denn enp6s19 ist doch mit dem netzwerkadpter des wir nennen es mal vswitch PC verbunden.
jep aber das arp kommt vom vswitch enp6s20 an das enp6s19 im server an, da aber alle interfaces doert erreichbar sind, gibt es die mac des ersten wieder.
Aber wir sehen das arp findet zur richtigen maschine.
Würden wir aber zum beispiel ein vlan auf de enp6s19 packen,
würde das arp immer noch funktionieren, allerdings die Pakete kommen nicht mehr an enp6s20 an.
brctl show
Ausgabe vom vswitch
bridge name bridge id STP enabled interfaces
br0 8000.3e9283b89594 no enp6s20
n2n0
Hiermit können wir überprüfen ob auch beide Netzwerkadapter an die Brücke geheftet sind
trace route
Ausgabe:
traceroute to 78.47.xxx.xxx (78.47.xxx.xxx), 30 hops max, 60 byte packets
1 fritz.box (192.168.178.1) 18.739 ms 18.697 ms 24.687 ms
2 85.16.121.38 (85.16.121.38) 26.205 ms 27.366 ms 27.396 ms
3 bbrt-ol-0-90730207-ae26.ewe-ip-backbone.de (85.16.251.206) 27.341 ms 27.333 ms 27.324 ms
4 bbrt-ol-0-1-90730201-ae4.ewe-ip-backbone.de (80.228.90.49) 27.317 ms 27.310 ms 27.303 ms
5 bbrt-ffm-0-23730205-ae11.ewe-ip-backbone.de (212.6.114.38) 35.071 ms 35.064 ms 35.057 ms
6 decix-gw.hetzner.com (80.81.192.164) 35.048 ms 10.851 ms 10.819 ms
7 core12.nbg1.hetzner.com (213.239.252.26) 19.413 ms 19.395 ms 28.227 ms
8 * * *
9 spine2.cloud1.nbg1.hetzner.com (213.133.112.198) 19.348 ms spine1.cloud1.nbg1.hetzner.com (213.133.112.194) 20.421 ms spine2.cloud1.nbg1.hetzner.com (213.133.112.198) 20.412 ms
10 * * *
11 12205.your-cloud.host (116.203.161.48) 17.632 ms 22.230 ms 22.212 ms
12 static.115.118.47.78.clients.your-server.de (78.47.xxx.xxx) 35.191 ms 33.650 ms 33.603 ms
N2N bridge Setup via Ansible
Beschreibung:
Hier ein script mit dem man relativ einfach ein setup aufbauen kann.
Einfach nur die hosts.ini richtig ausfüllen.
Diese kann um unendliche clients erweitert werden.
Wichtig ist nur das für jeden client eine eigene Gruppe erstellt wird, weil Gruppen Variablen nutzen um so flexibler zu sein.
Installation:
Es muss auf den hosts zugriff ber Schlüssel von nöten sein.
Die Netzwerkinterfaces ip-adressen gateways etc müssen bekannt sein und dem entsprechen in der hosts ini abgelegt sein.
Die host.ini
[client1]
peer1 ansible_host=167.235.xxx.xxx
[client2]
peer2 ansible_host=192.168.178.138
[all:vars]
community=layer2
password=ultrageheimeskennwort
supernode_port=5555
supernode_ip=167.235.xxx.xxx
ansible_user=root
debug=false
[client1:vars]
delete_cloud_init=true
bridgeaddress=167.235.xx.xxx
netmask=255.255.255.255
gateway=172.31.1.1
dns1=8.8.8.8
dns2=8.8.4.4
main_bridge_interface=eth0
n2n_ip=10.10.2.1
supernode=true
# Optional: Für die zweite Netzwerkkarte
secondary_interface=
secondary_ip=
secondary_netmask=
secondary_gateway=
[client2:vars]
delete_cloud_init=false
bridgeaddress=
netmask=
gateway=
dns1=8.8.8.8
dns2=8.8.4.4
main_bridge_interface=enp6s20
n2n_ip=10.10.2.2
supernode=false
# Optional: Für die zweite Netzwerkkarte
secondary_interface=enp6s18
secondary_ip=192.168.178.138
secondary_netmask=255.255.255.0
secondary_gateway=192.168.178.1
Kurze Erläuterung:
Die Variable delete_cloud_init besagt wenn die true ist, wird die cloud init Netzwerkkonfig gelöscht und deaktiviert.
Hier ist sie auf Hetzner VPS ausgelegt, ob die Konfig bei anderen VPS anbietern auch so ist, weiß ich nicht
Das main_bridge_interface sagt aus welche pysikalisch (bei ner vm die Netzwerkkarte) an die Bridge dran soll.
Ist eine zweite Netzwerkkarte ausgefüllt, so bekommt die bridge keine ip selbst wenn dieses ausgefüllt ist.
Soll keine zweite Karte genutzt werden, dann die variablen leer lassen.
Auch für die zweite Karte werden die DNS server verwendet die oben angeben sind, also ausfüllen bitte.
Die n2n_ip ist die interne ip, selbst wenn bei brücken keine interne ip von nöten ist, ist sie ein Pflichtfeld.
Möchten wir einen dritten client haben einfach einen client:vars abschnitt kopieren und einfügen und dann eine 3 draus machen.
in der Regel möchte man bei den anderen Clients immer eine separate Netzwerkkarte haben.
Nur beim VPS-Server hat man in der regel nur eine.
Beispiel:
[client3:vars]
delete_cloud_init=false
bridgeaddress=
netmask=
gateway=
dns1=8.8.8.8
dns2=8.8.4.4
main_bridge_interface=enp6s20
n2n_ip=10.10.2.3
supernode=false
# Optional: Für die zweite Netzwerkkarte
secondary_interface=enp6s18
secondary_ip=192.168.178.139
secondary_netmask=255.255.255.0
secondary_gateway=192.168.178.1
Nun das template file
interfaces.j2
auto {{ main_bridge_interface }}
iface {{ main_bridge_interface }} inet manual
auto br0
iface br0 inet {% if secondary_interface %}manual{% else %}static{% endif %}
{% if not secondary_interface %}
address {{ bridgeaddress }}
netmask {{ netmask }}
gateway {{ gateway }}
dns-nameservers {{ dns1 }} {{ dns2 }}
{% endif %}
bridge_ports {{ main_bridge_interface }}
bridge_stp off
bridge_fd 0
bridge_maxwait 0
{% if supernode %}
post-up nohup /usr/bin/supernode -l {{ supernode_port }} > /var/log/supernode.log 2>&1 &
pre-down /usr/bin/pkill supernode
{% endif %}
post-up /usr/sbin/edge -r -d n2n0 -c "{{ community }}" -k "{{ password }}" -a {{ n2n_ip }} -l "{{ supernode_ip }}:{{ supernode_port }}" -f > /var/log/n2n_edge
post-up /bin/sh -c "brctl addif br0 n2n0"
pre-down /bin/sh -c "brctl delif br0 n2n0"
pre-down /usr/bin/pkill edge
{% if secondary_interface %}
auto {{ secondary_interface }}
iface {{ secondary_interface }} inet static
address {{ secondary_ip }}
netmask {{ secondary_netmask }}
gateway {{ secondary_gateway }}
dns-nameservers {{ dns1 }} {{ dns2 }}
{% endif %}
Und zum schluss das Playbook
---
- hosts: all
become: yes
tasks:
- name: Zeige alle Variablen
debug:
var: hostvars[inventory_hostname]
when: debug | default(false) | bool
- name: Aktualisiere APT-Repository
apt:
update_cache: yes
- name: Installiere n2n Paket
apt:
name: n2n
state: present
- name: Installiere bridge-utils Paket
apt:
name: bridge-utils
state: present
- name: Entferne cloud-init Netzwerkkonfiguration auf Debian
file:
path: /etc/network/interfaces.d/50-cloud-init.cfg
state: absent
when: delete_cloud_init | bool
- name: Erstelle 99-cloud-init-disable-Datei
copy:
dest: /etc/cloud/cloud.cfg.d/99-disable-network-config.cfg
content: "network: {config: disabled}\n"
when: delete_cloud_init | bool
- name: Template the interfaces file
template:
src: interfaces.j2
dest: /etc/network/interfaces
notify:
- restart network
handlers:
- name: restart network
service:
name: networking
state: restarted
Fertig.
nun kann mittels, das playbook gestartet werden und ausgerollt werden
ansible-playbook -i hosts.ini setup_n2n.yml
Hier Dateien zum download:
Die Host.ini oben aus dem text kopieren.