MS FSLogix-Profile
1. Was ist FSLogix Profilmanagement für Windows-Umgebungen?
FSLogix ist eine Microsoft-Lösung, die Benutzerprofile in virtuelle Festplatten (VHDX) auslagert. Beim Login wird der Container gemountet – das Profil ist sofort vollständig verfügbar, unabhängig vom Server. Dadurch werden Anmeldezeiten drastisch verkürzt und Serverumzüge zum Kinderspiel.
1.1 Hauptfunktionen
-
Profile Container: Komplettes Benutzerprofil in einer VHDX-Datei
-
Office Container: Separater Container für Outlook-Cache, Teams, OneDrive
-
Application Masking: Anwendungen pro Benutzer/Gruppe ein-/ausblenden
-
Java Version Control: Verschiedene Java-Versionen pro Anwendung
2. Vorteile und Nachteile
2.1 Vorteile
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Vorteil |
Beschreibung |
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Schnelle Anmeldung |
Profil wird gemountet statt kopiert – Login in Sekunden statt Minuten |
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Serverunabhängigkeit |
User kann sich an beliebigem Server anmelden, Profil folgt automatisch |
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Einfache Migration |
Serverwechsel ohne Profilmigration – Container bleibt gleich |
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Vollständiges Profil |
Im Gegensatz zu Roaming Profiles wird ALLES gespeichert |
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Outlook-Performance |
OST-Datei bleibt erhalten, kein Neuaufbau bei jedem Login |
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Einfaches Backup |
Eine VHDX-Datei pro User = einfache Sicherung |
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Dynamische Größe |
VHDX wächst nur bei Bedarf, belegt nicht sofort Maximalgröße |
2.2 Nachteile
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Nachteil |
Beschreibung |
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Single-Session |
Standardmäßig nur eine gleichzeitige Anmeldung pro User |
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Storage-Abhängigkeit |
Netzwerkfreigabe muss hochverfügbar und performant sein |
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Keine echte Synchronisation |
Bei gleichzeitiger Anmeldung an zwei Geräten keine Zusammenführung (letze Abmeldung gewinnt) |
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VHDX-Verwaltung |
Monitoring für Füllstand erforderlich (siehe Kapitel 6) |
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Lizenzierung |
Nicht für alle Szenarien kostenlos (siehe Kapitel 3) |
3. Lizenzierung und Kosten
3.1 Kostenlos enthalten bei
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Lizenz/Produkt |
Anmerkung |
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RDS-CALs |
Remote Desktop Services – der klassische Terminalserver |
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VDA-Lizenzen |
Virtual Desktop Access für VDI-Umgebungen |
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Microsoft 365 E3/E5 |
Enterprise-Pläne |
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Microsoft 365 A3/A5 |
Education-Pläne |
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Microsoft 365 Business Premium |
Für KMU mit bis zu 300 Usern |
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Windows 10/11 Enterprise |
Per User oder Device |
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Windows 10/11 Education |
Bildungseinrichtungen |
3.2 Nicht kostenlos / Nicht lizenziert
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Szenario |
Status |
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Windows Pro ohne M365 |
Nicht lizenziert – auch nicht für Domänen-Clients |
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Standalone-PCs ohne Domäne/Azure AD |
Nicht offiziell unterstützt |
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Reine File-Server-Nutzung |
Nicht lizenziert |
3.3 Wo erwerben?
FSLogix selbst ist kostenlos – du benötigst lediglich eine der oben genannten Lizenzen. Der Download erfolgt direkt bei Microsoft:
|
Hinweis für Server + Clients: Wenn du normale Server mit Clients (nicht RDS) betreibst und keine M365 Business Premium oder Enterprise-Lizenzen hast, ist FSLogix nicht lizenziert. Alternative: Microsoft 365 Business Premium enthält FSLogix-Rechte. |
4. Szenarien und gleichzeitige Anmeldung
4.1 Terminalserver (RDS) – Einzelner Server
Bei einem einzelnen Terminalserver gibt es keine Probleme mit Doppel-Anmeldungen. Windows lässt standardmäßig nur eine Session pro User zu. Meldet sich ein User erneut an, landet er in seiner bestehenden Session.
4.2 Terminalserver-Farm (mehrere Server)
Bei mehreren Terminalservern muss verhindert werden, dass ein User sich parallel an verschiedenen Servern anmeldet. Das regelt der RD-Verbindungsbroker (Connection Broker):
-
Der Broker merkt sich, wo jeder User angemeldet ist
-
Bei erneuter Verbindung wird der User zu seinem bestehenden Server geleitet
-
Zusätzlich per GPO absichern:
Computerkonfiguration → Administrative Vorlagen → Windows-Komponenten → Remotedesktopdienste → Remotedesktop-Sitzungshost → Verbindungen:
Remotedesktopbenutzer auf eine Sitzung beschraenken -> Aktiviert
|
Wichtig: FSLogix selbst regelt KEINE Sessions – das ist Aufgabe von Windows/RDS. FSLogix kümmert sich nur um das Profil. |
4.3 Normale Server mit Clients (kein RDS)
Hier gibt es keinen zentralen Broker. Wenn ein User sich an PC-A anmeldet und dann an PC-B:
-
FSLogix Standard-Modus: Der erste Rechner hat den Container exklusiv. Am zweiten Rechner wird ein temporäres lokales Profil erstellt – Änderungen gehen verloren.
-
Read-Only Modus (ProfileType=3): Beide können gleichzeitig arbeiten, aber Änderungen werden nicht zurückgeschrieben.
Für echtes gleichzeitiges Arbeiten mit Synchronisation ist FSLogix nicht gedacht. Hierfür eignet sich eher:
-
Klassische Ordnerumleitung auf Netzlaufwerk
-
OneDrive Known Folder Move
-
Kombination aus beidem
5. Installation und Konfiguration
5.1 Voraussetzungen
-
Windows Server 2016 oder neuer / Windows 10/11
-
Dateifreigabe für Profile (SMB)
-
Ausreichend Storage (ca. 5-30 GB pro User, dynamisch)
-
Hyper-V-Rolle oder integrierte VHD-Unterstützung
5.2 Schritt 1: Freigabe vorbereiten
Erstelle eine Freigabe auf deinem Fileserver, z.B.:
\\fileserver\FSLogix\Profiles
NTFS-Berechtigungen:
|
Benutzer/Gruppe |
Berechtigung |
Anwenden auf |
|
SYSTEM |
Vollzugriff |
Diesen Ordner, Unterordner und Dateien |
|
Domain Admins |
Vollzugriff |
Diesen Ordner, Unterordner und Dateien |
|
Domain Users |
Ändern |
Nur diesen Ordner |
|
Creator Owner |
Vollzugriff |
Nur Unterordner und Dateien |
Beispiel Screenshot:
Freigabeberechtigungen: Jeder → Vollzugriff (NTFS regelt den Rest)
5.3 Schritt 2: FSLogix Agent installieren
Auf dem Terminalserver/Client die Datei FSLogixAppsSetup.exe ausführen. Standard-Installation reicht aus.
5.4 Schritt 3: Konfiguration per Registry (Ich würde aber Schritt 5.5 per GPO bevorzugen)
Speichere folgenden Inhalt als .reg-Datei und importiere sie:
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\FSLogix\Profiles]
"Enabled"=dword:00000001
"VHDLocations"="\\\\fileserver\\FSLogix\\Profiles"
"DeleteLocalProfileWhenVHDShouldApply"=dword:00000001
"FlipFlopProfileDirectoryName"=dword:00000001
"SizeInMBs"=dword:00007530
"VolumeType"="VHDX"
Erklärung der Werte:
|
Wert |
Bedeutung |
|
Enabled = 1 |
FSLogix aktivieren |
|
VHDLocations |
Pfad zur Freigabe (doppelte Backslashes in .reg!) |
|
DeleteLocalProfileWhenVHDShouldApply = 1 |
Lokales Profil löschen wenn FSLogix greift |
|
FlipFlopProfileDirectoryName = 1 |
Ordnername: username_SID statt SID_username |
|
SizeInMBs = 30000 |
Maximale Größe 30 GB (0x7530 hex) |
|
VolumeType = VHDX |
VHDX statt VHD (moderner, besser) |
Hier ein kleines Script zum Umrechnen von Gigabyte2Hex
# GB zu Hex Konverter für FSLogix SizeInMBs
# Verwendung: .\GB-to-Hex.ps1 30
# .\GB-to-Hex.ps1 -GB 50
param(
[Parameter(Position=0, Mandatory=$true)]
[int]$GB
)
$MB = $GB * 1024
$Hex = "{0:X8}" -f $MB
Write-Host ""
Write-Host "Eingabe: $GB GB" -ForegroundColor Cyan
Write-Host "In MB: $MB MB" -ForegroundColor Cyan
Write-Host "Hex-Wert: $Hex" -ForegroundColor Green
Write-Host ""
Write-Host "Registry-Eintrag:" -ForegroundColor Yellow
Write-Host '"SizeInMBs"=dword:' -NoNewline
Write-Host $Hex.ToLower() -ForegroundColor Green
Write-Host ""
gigabyte2hex_converter.ps1 download
5.5 Konfiguration per GPO (Alternative zur Registry)
Statt der Registry-Konfiguration kannst du FSLogix auch zentral per Gruppenrichtlinie steuern. Das ist besonders bei mehreren Servern praktisch.
GPO-Vorlagen installieren
Die ADMX-Vorlagen liegen nach der FSLogix-Installation unter:
C:\Program Files\FSLogix\Apps\fslogix.admx
C:\Program Files\FSLogix\Apps\fslogix.adml
Kopiere die Dateien in den Central Store (falls vorhanden) oder lokal:
# Central Store (empfohlen)
\\domain.local\SYSVOL\domain.local\Policies\PolicyDefinitions\fslogix.admx
\\domain.local\SYSVOL\domain.local\Policies\PolicyDefinitions\de-DE\fslogix.adml
Falls die Verzeichnisse nicht bestehen manuell anlegen
Einfach den Ordner manuell erstellen:
\\domain.local\SYSVOL\domain.local\Policies\PolicyDefinitions
Dann noch den Sprachordner:
\\domain.local\SYSVOL\domain.local\Policies\PolicyDefinitions\de-DE
Dann Richtlinie aktualisieren erst auf dem DC unddem terminalserver
gpupdate /force
Oder lokal auf dem DC (Ich würde Central Store bevorzugen siehe oben)
C:\Windows\PolicyDefinitions\fslogix.admx
C:\Windows\PolicyDefinitions\de-DE\fslogix.adml
Nachdem die Dateien kopiert sind (lokal oder Central Store) GPO erstellen und verknuepfen
-
Group Policy Management oeffnen (nicht gpedit.msc, das ist lokal, nicht Domänenbezogen)
-
Neue GPO erstellen, z.B. "FSLogix Profile Container"
-
GPO mit der OU verknuepfen, in der die Terminalserver liegen, in unserem Fall auf der Haupt Domain
Nun auf OK klicken
-
GPO bearbeiten
GPO-Einstellungen bearbeiten
Rechtsklick auf die GPO und bearbeiten auswählen:
Computer Configuration -> Richtlinienen -> Administrative Templates -> FSLogix -> Profile Containers
Folgende Einstellungen konfigurieren:
|
Einstellung |
Wert |
Beschreibung |
|
Enabled |
Enabled + Dropdown auf "Enabled" |
Aktiviert FSLogix (WICHTIG: Beides setzen!) |
|
VHD Locations |
\\fileserver\FSLogix\Profiles |
Pfad zur Freigabe |
|
Delete Local Profile When VHD Should Apply |
Enabled |
Lokales Profil loeschen wenn FSLogix greift |
|
Size In MBs |
30000 |
Maximale Groesse in MB (30 GB) |
|
Prevent Login With Failure |
Enabled |
Anmeldung verhindern wenn Container nicht geladen werden kann |
|
Prevent Login With Temp Profile |
Enabled |
Anmeldung mit temporaerem Profil verhindern |
Hinweis: Flip Flop Profile Directory Name, Volume Type, befinden Sich im Unterordner Conatainer and Directory Naming
|
Wichtig: Bei "Enabled" muss sowohl der Status auf "Enabled" gesetzt werden ALS AUCH im Dropdown darunter nochmal "Enabled" ausgewaehlt werden. Sonst greift FSLogix nicht! |
Optionale Einstellungen
Unter Profile Containers -> Container and Directory Naming:
|
Einstellung |
mpfehlung |
Beschreibung |
|
Flip Flop Profile Directory Name |
Enabled |
Ordner heissen username_SID statt SID_username |
|
Virtual Disk Type |
VHDX |
Moderneres Format, besser fuer PowerShell-Verwaltung |
GPO aktualisieren
Nach dem Konfigurieren auf dem DC und Terminalserver(n) die GPO aktualisieren:
gpupdate /force
Oder Server neu starten.
Hinweis: Registry und GPO koennen parallel existieren. GPO-Einstellungen ueberschreiben Registry-Werte. Fuer Konsistenz empfiehlt sich EINE Methode.
5.6 Schritt 4: Testen
-
Server neu starten (oder Dienst frxsvc neu starten)
-
Mit einem Testuser anmelden
-
Auf der Freigabe prüfen ob VHDX erstellt wurde
Kontrolle am Client per CMD:
frx list-redirects
Zeigt an, ob das Profil korrekt gemountet ist.
6. Profilgröße überwachen und automatisch vergrößern
Ein volles Profil verhindert die Anmeldung! Daher ist Monitoring wichtig.
6.1 Manuelle Vergrößerung
User muss abgemeldet sein. Dann per PowerShell:
# VHDX auf 50 GB vergrößern
Resize-VHD -Path "\\fileserver\FSLogix\Profiles\user_SID\Profile_user.VHDX" -SizeBytes 50GB
Die Partition wächst beim nächsten Login automatisch mit.
6.2 Standardgröße für neue Profile ändern
Registry-Wert anpassen (Beispiel 50 GB = 50000 MB = 0xC350):
"SizeInMBs"=dword:0000c350
6.3 Automatisches Monitoring und Resize
Siehe beiliegendes PowerShell-Skript: FSLogix-AutoResize.ps1 download
FSLogix-AutoResize.ps1
# FSLogix VHDX Auto-Resize Script mit Mail-Benachrichtigung
# Prüft alle Profile und vergrößert automatisch wenn > 85% voll
#
# Einrichtung:
# 1. Skript anpassen (Pfade, Mail-Einstellungen)
# 2. Speichern unter C:\Scripts\FSLogix-AutoResize.ps1
# 3. Log-Ordner anlegen: mkdir C:\Logs
# 4. Scheduled Task erstellen (siehe unten)
#
# Scheduled Task per PowerShell erstellen:
# $action = New-ScheduledTaskAction -Execute "PowerShell.exe" -Argument "-NoProfile -ExecutionPolicy Bypass -File C:\Scripts\FSLogix-AutoResize.ps1"
# $trigger = New-ScheduledTaskTrigger -Daily -At "06:00"
# $principal = New-ScheduledTaskPrincipal -UserId "SYSTEM" -LogonType ServiceAccount -RunLevel Highest
# Register-ScheduledTask -TaskName "FSLogix AutoResize" -Action $action -Trigger $trigger -Principal $principal
#region Konfiguration
# ============================================================================
# HIER ANPASSEN
# ============================================================================
# Pfad zu den FSLogix Profilen
$ProfilePath = "\\fileserver\FSLogix\Profiles"
# Ab welchem Füllstand vergrößern (in Prozent)
$ThresholdPercent = 85
# Um wie viel GB vergrößern
$GrowByGB = 10
# Maximale Größe (Obergrenze)
$MaxSizeGB = 100
# Log-Datei
$LogFile = "C:\Logs\FSLogix-AutoResize.log"
# Mail-Konfiguration
$MailSettings = @{
SmtpServer = "mail.example.de" # SMTP-Server
Port = 587 # 587 für STARTTLS, 465 für SSL, 25 für unverschlüsselt
UseSsl = $true # SSL/TLS verwenden
Username = "monitoring@example.de" # SMTP-Benutzername
Password = "DEIN-PASSWORT-HIER" # SMTP-Passwort
From = "monitoring@example.de" # Absender
To = "admin@example.de" # Empfänger (mehrere: "a@x.de","b@x.de")
}
# ============================================================================
# AB HIER NICHTS MEHR ÄNDERN
# ============================================================================
#endregion
#region Funktionen
function Write-Log {
param(
[string]$Message,
[string]$Level = "INFO"
)
# Log-Verzeichnis erstellen falls nicht vorhanden
$logDir = Split-Path -Path $LogFile -Parent
if (-not (Test-Path $logDir)) {
New-Item -ItemType Directory -Path $logDir -Force | Out-Null
}
$timestamp = Get-Date -Format "yyyy-MM-dd HH:mm:ss"
$logEntry = "[$Level] $timestamp - $Message"
# In Datei schreiben
$logEntry | Out-File -FilePath $LogFile -Append -Encoding UTF8
# Auch auf Konsole ausgeben
switch ($Level) {
"ERROR" { Write-Host $logEntry -ForegroundColor Red }
"WARNING" { Write-Host $logEntry -ForegroundColor Yellow }
"RESIZE" { Write-Host $logEntry -ForegroundColor Green }
default { Write-Host $logEntry }
}
}
function Send-AlertMail {
param(
[string]$Subject,
[string]$Body
)
try {
$securePassword = ConvertTo-SecureString $MailSettings.Password -AsPlainText -Force
$credential = New-Object System.Management.Automation.PSCredential ($MailSettings.Username, $securePassword)
$mailParams = @{
SmtpServer = $MailSettings.SmtpServer
Port = $MailSettings.Port
UseSsl = $MailSettings.UseSsl
Credential = $credential
From = $MailSettings.From
To = $MailSettings.To
Subject = $Subject
Body = $Body
BodyAsHtml = $true
Encoding = [System.Text.Encoding]::UTF8
}
Send-MailMessage @mailParams
Write-Log "Mail erfolgreich gesendet: $Subject"
}
catch {
Write-Log "Mail-Versand fehlgeschlagen: $_" -Level "ERROR"
}
}
function Get-HtmlReport {
param(
[array]$Warnings,
[array]$Resizes,
[array]$Errors
)
$html = @"
<!DOCTYPE html>
<html>
<head>
<meta charset="UTF-8">
<style>
body {
font-family: 'Segoe UI', Arial, sans-serif;
margin: 20px;
background-color: #f5f5f5;
}
.container {
max-width: 800px;
margin: 0 auto;
background-color: white;
padding: 20px;
border-radius: 8px;
box-shadow: 0 2px 4px rgba(0,0,0,0.1);
}
h2 {
color: #333;
border-bottom: 2px solid #4472C4;
padding-bottom: 10px;
}
h3 {
margin-top: 25px;
}
table {
border-collapse: collapse;
width: 100%;
margin-bottom: 20px;
}
th, td {
border: 1px solid #ddd;
padding: 10px 12px;
text-align: left;
}
th {
background-color: #4472C4;
color: white;
}
tr:nth-child(even) {
background-color: #f9f9f9;
}
tr:hover {
background-color: #f1f1f1;
}
.warning {
background-color: #fff3cd !important;
}
.error {
background-color: #f8d7da !important;
}
.success {
background-color: #d4edda !important;
}
.info-box {
background-color: #e7f3ff;
border-left: 4px solid #4472C4;
padding: 10px 15px;
margin-bottom: 20px;
}
.footer {
margin-top: 30px;
padding-top: 15px;
border-top: 1px solid #ddd;
font-size: 12px;
color: #666;
}
</style>
</head>
<body>
<div class="container">
<h2>🗄️ FSLogix Auto-Resize Report</h2>
<div class="info-box">
<strong>Server:</strong> $env:COMPUTERNAME<br>
<strong>Zeitpunkt:</strong> $(Get-Date -Format "dd.MM.yyyy HH:mm:ss")<br>
<strong>Profilpfad:</strong> $ProfilePath
</div>
"@
# Zusammenfassung
$html += "<p><strong>Zusammenfassung:</strong> "
$summaryParts = @()
if ($Resizes.Count -gt 0) { $summaryParts += "✅ $($Resizes.Count) Profile vergrößert" }
if ($Warnings.Count -gt 0) { $summaryParts += "⚠️ $($Warnings.Count) Warnungen" }
if ($Errors.Count -gt 0) { $summaryParts += "❌ $($Errors.Count) Fehler" }
$html += ($summaryParts -join " | ") + "</p>"
# Vergrößerte Profile
if ($Resizes.Count -gt 0) {
$html += @"
<h3>✅ Automatisch vergrößerte Profile</h3>
<table>
<tr>
<th>Profil</th>
<th>Alte Größe</th>
<th>Neue Größe</th>
<th>Belegt</th>
</tr>
"@
foreach ($r in $Resizes) {
$html += "<tr class='success'><td>$($r.Name)</td><td>$($r.OldSize) GB</td><td>$($r.NewSize) GB</td><td>$($r.UsedPercent)%</td></tr>"
}
$html += "</table>"
}
# Warnungen
if ($Warnings.Count -gt 0) {
$html += @"
<h3>⚠️ Maximum erreicht - Manuelle Prüfung erforderlich!</h3>
<p style="color: #856404;">Diese Profile haben die maximale Größe von $MaxSizeGB GB erreicht und können nicht weiter automatisch vergrößert werden.</p>
<table>
<tr>
<th>Profil</th>
<th>Aktuelle Größe</th>
<th>Belegt</th>
</tr>
"@
foreach ($w in $Warnings) {
$html += "<tr class='warning'><td>$($w.Name)</td><td>$($w.Size) GB</td><td>$($w.UsedPercent)%</td></tr>"
}
$html += "</table>"
}
# Fehler
if ($Errors.Count -gt 0) {
$html += @"
<h3>❌ Fehler bei der Verarbeitung</h3>
<table>
<tr>
<th>Profil</th>
<th>Fehlermeldung</th>
</tr>
"@
foreach ($e in $Errors) {
$html += "<tr class='error'><td>$($e.Name)</td><td>$($e.Error)</td></tr>"
}
$html += "</table>"
}
# Footer
$html += @"
<div class="footer">
Diese E-Mail wurde automatisch generiert vom FSLogix Auto-Resize Script.<br>
Schwellwert: ${ThresholdPercent}% | Vergrößerung: +${GrowByGB} GB | Maximum: ${MaxSizeGB} GB
</div>
</div>
</body>
</html>
"@
return $html
}
#endregion
#region Hauptlogik
Write-Log "=== Starte FSLogix Auto-Resize ==="
# Prüfen ob Profilpfad erreichbar
if (-not (Test-Path $ProfilePath)) {
Write-Log "Profilpfad nicht erreichbar: $ProfilePath" -Level "ERROR"
$errorBody = Get-HtmlReport -Warnings @() -Resizes @() -Errors @(@{
Name = "Profilpfad"
Error = "Der Pfad $ProfilePath ist nicht erreichbar. Bitte Netzwerkverbindung und Berechtigungen prüfen."
})
Send-AlertMail -Subject "FSLogix FEHLER: Profilpfad nicht erreichbar" -Body $errorBody
exit 1
}
# Arrays für Report
$warnings = @()
$resizes = @()
$errors = @()
# Alle VHDX-Dateien finden
$vhdxFiles = Get-ChildItem -Path $ProfilePath -Recurse -Filter "*.vhdx" -ErrorAction SilentlyContinue
Write-Log "Gefundene Profile: $($vhdxFiles.Count)"
foreach ($vhdx in $vhdxFiles) {
try {
# VHDX mounten (readonly) um Größe zu prüfen
$mount = Mount-VHD -Path $vhdx.FullName -ReadOnly -Passthru -ErrorAction Stop
$partition = Get-Partition -DiskNumber $mount.DiskNumber | Where-Object { $_.Type -eq "Basic" }
if ($partition) {
$volume = Get-Volume -Partition $partition
$usedPercent = [math]::Round((($volume.Size - $volume.SizeRemaining) / $volume.Size) * 100, 1)
$currentSizeGB = [math]::Round($volume.Size / 1GB, 1)
Write-Log "Prüfe: $($vhdx.Name) - $usedPercent% belegt ($currentSizeGB GB)"
# Dismounten vor möglichem Resize
Dismount-VHD -Path $vhdx.FullName
# Prüfen ob Schwellwert überschritten
if ($usedPercent -ge $ThresholdPercent) {
$currentMaxGB = [math]::Round((Get-VHD -Path $vhdx.FullName).Size / 1GB, 1)
$newSizeGB = $currentMaxGB + $GrowByGB
if ($newSizeGB -le $MaxSizeGB) {
# Vergrößern
Write-Log "RESIZE: $($vhdx.Name) von $currentMaxGB GB auf $newSizeGB GB" -Level "RESIZE"
Resize-VHD -Path $vhdx.FullName -SizeBytes ($newSizeGB * 1GB)
$resizes += @{
Name = $vhdx.Name
OldSize = $currentMaxGB
NewSize = $newSizeGB
UsedPercent = $usedPercent
}
}
else {
# Maximum erreicht
Write-Log "WARNUNG: $($vhdx.Name) hat Maximum ($MaxSizeGB GB) erreicht!" -Level "WARNING"
$warnings += @{
Name = $vhdx.Name
Size = $currentMaxGB
UsedPercent = $usedPercent
}
}
}
}
else {
Dismount-VHD -Path $vhdx.FullName
Write-Log "Keine gültige Partition gefunden in: $($vhdx.Name)" -Level "WARNING"
}
}
catch {
Write-Log "FEHLER bei $($vhdx.Name): $_" -Level "ERROR"
# Sicherstellen dass VHD dismounted ist
Dismount-VHD -Path $vhdx.FullName -ErrorAction SilentlyContinue
$errors += @{
Name = $vhdx.Name
Error = $_.Exception.Message
}
}
}
# Mail senden wenn es was zu berichten gibt
if ($warnings.Count -gt 0 -or $resizes.Count -gt 0 -or $errors.Count -gt 0) {
# Betreff zusammenbauen
$subject = "FSLogix Report: "
$parts = @()
if ($resizes.Count -gt 0) { $parts += "$($resizes.Count) vergrößert" }
if ($warnings.Count -gt 0) { $parts += "$($warnings.Count) Warnungen" }
if ($errors.Count -gt 0) { $parts += "$($errors.Count) Fehler" }
$subject += $parts -join ", "
# HTML-Report erstellen und senden
$body = Get-HtmlReport -Warnings $warnings -Resizes $resizes -Errors $errors
Send-AlertMail -Subject $subject -Body $body
}
else {
Write-Log "Keine Aktionen erforderlich - alle Profile im grünen Bereich"
}
Write-Log "=== Durchlauf beendet ==="
#endregion
Das Skript:
-
Prüft alle Profile auf Füllstand
-
Vergrößert automatisch wenn über Schwellwert (Standard: 85%)
-
Sendet E-Mail-Benachrichtigung bei Aktionen oder Fehlern
-
Loggt alle Aktivitäten
Einrichtung als Scheduled Task:
$action = New-ScheduledTaskAction -Execute "PowerShell.exe" -Argument "-NoProfile -ExecutionPolicy Bypass -File C:\Scripts\FSLogix-AutoResize.ps1"
$trigger = New-ScheduledTaskTrigger -Daily -At "06:00"
$principal = New-ScheduledTaskPrincipal -UserId "SYSTEM" -LogonType ServiceAccount -RunLevel Highest
Register-ScheduledTask -TaskName "FSLogix AutoResize" -Action $action -Trigger $trigger -Principal $principal
FSLogix-AutoResize.ps1 download
7. Bestehende Profile migrieren
7.1 Option A: Sauber neu anfangen
User meldet sich an, neues Profil wird erstellt. Outlook, Netzlaufwerke etc. müssen neu eingerichtet werden. Bei wenigen Usern vertretbar.
7.2 Option B: Profil übernehmen mit frx copy-profile
Das FSLogix-Tool kann bestehende lokale Profile in den Container kopieren:
frx copy-profile -filename "\\fileserver\FSLogix\Profiles\user_SID\Profile_user.VHDX" -username "DOMAIN\username" -size-mbs 30000
7.3 Option C: Migration mit Transwiz (Drittanbieter)
Für einfache GUI-basierte Migration:
-
Am alten Server Profil exportieren (.zip)
-
Am neuen Server importieren und User zuweisen
-
Danach FSLogix aktivieren
8. Troubleshooting
8.1 User kann sich nicht anmelden
-
Freigabe erreichbar? Test: dir \\fileserver\FSLogix\Profiles
-
VHDX voll? Manuell vergrößern (siehe Kapitel 6.1)
-
VHDX bereits gemountet? Anderer Server/PC hält Container offen
-
Berechtigungen korrekt? Creator Owner muss Vollzugriff haben
8.2 Profil wird nicht geladen (lokales Profil statt Container)
-
Registry prüfen: Enabled = 1?
-
Dienst läuft? services.msc → FSLogix Apps Services
-
Logs prüfen: C:\ProgramData\FSLogix\Logs
8.3 Anmeldung sehr langsam
-
Netzwerk zum Fileserver prüfen (Latenz, Bandbreite)
-
Antivirus-Ausnahmen für VHDX-Dateien?
-
Storage-Performance (IOPS) ausreichend?
8.4 Nützliche Befehle
# Status prüfen
frx list-redirects
# Logs anzeigen
Get-Content C:\ProgramData\FSLogix\Logs\Profile*.log -Tail 50
# VHDX-Info abrufen
Get-VHD -Path "\\server\share\user_SID\Profile_user.VHDX"
9. Checkliste für die Einrichtung
Zum Abhaken:
|
Schritt |
Erledigt |
|
Lizenzierung geklärt (RDS-CAL, M365, etc.) |
☐ |
|
Freigabe erstellt mit korrekten Berechtigungen |
☐ |
|
FSLogix Agent installiert |
☐ |
|
Registry-Konfiguration importiert |
☐ |
|
Server/Client neu gestartet |
☐ |
|
Test-Anmeldung erfolgreich |
☐ |
|
VHDX auf Freigabe vorhanden |
☐ |
|
frx list-redirects zeigt gemountetes Profil |
☐ |
|
Monitoring-Skript eingerichtet |
☐ |
|
Scheduled Task für Auto-Resize erstellt |
☐ |
|
Bei RDS-Farm: Verbindungsbroker konfiguriert |
☐ |
|
Bei RDS-Farm: GPO für Single-Session aktiviert |
☐ |
10. ODFC-Container (Optional)
Der ODFC-Container (Office Data File Container) ist eine optionale Erweiterung von FSLogix speziell für Microsoft 365 und Exchange. Er ist KEIN Muss – wenn du nur den Profile Container nutzt, landen alle Office-Daten automatisch dort mit drin und alles funktioniert problemlos.
10.1 Was macht der ODFC-Container?
Der ODFC-Container speichert ausschließlich Daten von Microsoft 365 Anwendungen:
-
Outlook Offline-Cache (OST-Datei) – kann schnell 10-20 GB werden
-
OneDrive-Cache
-
OneNote lokale Daten
-
SharePoint-Cache
-
Teams-Daten
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Office-Aktivierungsdaten
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Wichtig: Der ODFC-Container ist optional! Ohne separate ODFC-Konfiguration landen alle Office-Daten einfach im normalen Profile Container – das funktioniert genauso gut. |
10.2 Ein Container vs. Zwei Container
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Variante |
Vorteile |
Nachteile |
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Nur Profile Container |
Einfacher zu verwalten, weniger Komplexität, eine VHDX pro User |
Office-Cache ist im Backup enthalten (braucht mehr Speicher) |
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Profile + ODFC Container |
Office-Cache kann vom Backup ausgeschlossen werden, bessere Trennung |
Zwei VHDXs pro User, mehr Verwaltungsaufwand |
10.3 Wann lohnt sich der ODFC-Container?
Der separate ODFC-Container ist sinnvoll wenn:
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Du regelmaessige Backups der Profile machst und den Office-Cache (nur Cache, kann neu aufgebaut werden) ausschliessen willst
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Du bereits eine andere Profilloesung hast (z.B. Citrix Profile Management) und nur den Office-Teil mit FSLogix loesen willst
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Du sehr grosse Outlook-Postfaecher hast (M365 E3/E5 bieten 100 GB Postfach, Outlook cached bis zu 50 GB)
Fuer kleinere Umgebungen (z.B. einzelner Terminalserver mit 25 Usern): Ein Container reicht voellig aus!
10.4 Konfiguration (falls gewuenscht)
Die Konfiguration erfolgt analog zum Profile Container per Registry oder GPO:
GPO-Pfad:
Computer Configuration -> Administrative Templates -> FSLogix -> ODFC Containers
Registry-Eintraege:
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\FSLogix\ODFC]
"Enabled"=dword:00000001
"VHDLocations"="\\\\fileserver\\FSLogix\\ODFC"
"VolumeType"="VHDX"
"SizeInMBs"=dword:00007530
Du kannst den gleichen Share wie fuer Profile verwenden oder einen separaten. FSLogix erstellt dann pro User:
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profile_username.vhdx – restliches Profil
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odfc_username.vhdx – nur Office/M365-Daten
10.5 Gleichzeitige Anmeldung mit ODFC
Bei gleichzeitigen Sessions (z.B. User an VDI + veröffentlichte App vom RDSH) nutzt FSLogix Differenzdateien.
Fuer ODFC gibt es eine separate Einstellung:
VHDAccessMode – regelt wie gleichzeitige Zugriffe auf den ODFC-Container behandelt werden
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Modus |
Verhalten |
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0 (Direct Access) |
Erste Session hat exklusiven Zugriff, weitere Sessions bekommen temporaeren Container |
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1 (Difference Disk - Default) |
Aenderungen werden in Differenzdatei geschrieben, bei Abmeldung zusammengefuehrt |
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2 (Read-Only) |
Nur lesender Zugriff, Aenderungen werden verworfen |
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Empfehlung: Bei einem einzelnen Terminalserver brauchst du dir darueber keine Gedanken machen – da kann sich der User ohnehin nur einmal anmelden. |
10.6 Outlook Cache begrenzen
Um zu verhindern, dass der Outlook-Cache die Container sprengt, kannst du per GPO begrenzen wie viele Monate Outlook cached:
GPO-Pfad:
User Configuration -> Administrative Templates -> Microsoft Outlook -> Account Settings -> Exchange -> Cached Exchange Mode
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"Use Cached Exchange Mode" -> Aktiviert
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"Sync Settings" -> z.B. 3 Monate oder 6 Monate
Das reduziert den Speicherbedarf des Outlook-Caches erheblich.
Stand: Januar 2026 | Erstellt mit Claude







